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Tierversuche: Lebensmittel

Tierversuche

Tausende von Tieren leiden und sterben qualvoll für die Testung von Lebensmittelzusatzstoffen.
Die Lebensmittelzusatzstoffe werden in verschiedene Klassen (Farbstoffe, Konservierungsmittel, Antioxidantien, Emulgatoren, Verdickungsmittel, Stabilisatoren, Geliermittel, Säuerungsmittel, künstlicher Süßstoff, Backtriebmittel, Überzugsmittel, Mehlbehandlungsmittel etc.) eingeteilt. Der Klassenname (z.B.: Farbstoff), der die Verbraucher über den Zweck informiert, und der bestimmte verwendete Stoff (z.B.: Erythrosin) oder die entsprechende sogenannte E-Nummer (z.B.: E 127) müssen auf der Verpackung des Lebensmittels unter der Zutatenliste aufscheinen. Die E-Nummern gelten für alle EU-Länder einheitlich. Es befinden sich derzeit etwa 300 Lebensmittelzusatzstoffe im Handel und alle wurden als gesundheitlich unbedenklich eingestuft.

Bevor ein Lebensmittelzusatzstoff eingesetzt wird, muss dieser auf seine gesundheitliche Unbedenklichkeit hin beurteilt und bewertet werden. Der Gesetzgeber fordert hierfür eine Reihe von sicherheitstoxikologischen Untersuchungen, die hauptsächlich im Tierversuch durchgeführt werden:
Untersuchungen der akuten Toxizität (Giftigkeit), der Genotoxizität, der subchronischen Wirkungen, der Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit und auf die Nachkommenschaft, der chronischen Toxizität und der möglichen kanzerogenen Eigenschaften und des Metabolismus. Diese Tests sind für die Tiere sehr belastende Versuche, die alle schlussendlich tödlich enden.

Ergeben diese Prüfungen gesundheitliche Schäden bei den Tieren, heisst das noch lange nicht, dass der entsprechende Stoff nicht in den Handel gebracht wird, um uns Verbraucher vor etwaigen Gesundheitsschäden zu schützen.

Sehen Sie hier z.B. ein Video von Tierversuchen, die bei "Mars Foods" durchgeführt werden:




Folgende Tabelle listet eine Auswahl von Lebensmittelzusatzstoffen auf, die im Tierversuch Gesundheitsschäden verursachten, aber trotzdem als gesundheitlich unbedenklich beurteilt und bewertet wurden und unserer Nahrung - selbst Babynahrung - beigefügt werden.


E.Nr.             Name Typische Lebensmittel Mögliche Nebenwirkung
E 127 Erythrosin Farbstoff in Konserven-früchten, Kunstspeiseeis Allergien, Schilddrüsentumore bei Tieren, Verdacht auf Hyperaktivität bei Kindern
E 129 Allurarot AC Farbstoff im Bittersoda, bitter vino Verhaltensveränderung im Tierversuch (Hyperaktivität). Verhalten im Stoffwechsel unklar.
E 154 Braun FK Farbstoff im englischen Räucherhering "Kippers" Schädigung von Leber und Herz im Tierversuch. Zugleich wurden fast alle Organe mit einem unbekannten Soffwechselprodukt von E 154 gefärbt.
E 180 Rubinpigment Farbstoff bei Wachsüberzügen (Käse) Langzeitstudien ergaben sowohl bei Ratten wie Mäusen eine erhöhte Sterblichkeit. Allergien möglich, Nebenwirkungen auf Nieren, Schilddrüse, Milz und Infektabwehr im Tierversuch.
E 230 Biphenyl Konservierungsstoff für Schalen von Zitrusfrüchten Verminderung der Fruchtbarkeit und des Wachstums bei Ratten. Verursachte in den Herstellwerken Todesfälle.
E 233 Thiabendazol Konservierungsstoff bei Schalen von Bananen und Zitrusfrüchten. Führte im Tierversuch bei der Maus zu Nierenschäden und Missbildungen; die Kombination von E 232 und E 233 fördern im Tierversuch Blasenkrebs.
E 280 Propionsäure Konservierungsmittel bei abgepacktem und geschnittenem Brot, Roggenbrot. Verdacht auf Vormagenkrebs bei Ratten
E 407 Carrageen enthalten in: Eiscremes, Instant-gelier-Mischungen, Salatdressings, Sahnensprays Dickungs- und Geliermittel in alkoholischen Getränken. Babynahrung, Biskuit, Desserts, Milchshakes. Im Tierversuch Bildung von Entzündungen und Geschwüren im Darm bei Ratten und Meerschweinchen, teilweise auch Veränderung am Immunsystem; wirkt in großen Mengen abführend.
E 412 Guarkenmehl Fertigsalate und - saucen, Fruchtgetränke, Milchshakes, Glasierungen Kann Verunreinigungen enthalten, die im Tierversuch z.B. zu Wachstumsstörungen führen.
E 415 Xanthan Dessertaufgüsse, Fertigsalate, Schalentier-Dressing In hohen Dosen im Tierversuch Durchfall erzeugend.
E 954 Saccharin Süßstoff in nichtalkoholischen Getränken. Süßwaren, Kaugummi, diätetischen Lebensmitteln Löste im Tierversuch Blasenkrebs aus.



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