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Tierversuche: Tabak
Wie unlängst vom Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel berichtet, sterben alleine im Philip-Morris-Labor
in der belgischen Stadt Leuven jedes Jahr bis zu 6.000 Tiere in den Labors, für angeblich
wissenschaftliche Versuche. Doch selbst diese horrende Zahl ist dem international agierenden
Tabakkonzern noch nicht genug. Die Zahl der Tierversuche soll noch gesteigert werden.
Noch vor etwa 40 Jahren beinhaltete eine Zigarette im Wesentlichen einfach nur Tabak. Inzwischen
ist es jedoch zur gängigen Praxis geworden, dem Tabak einen regelrechten Chemie-Cocktail beizufügen.
Zusatzstoffe wie Zucker, Glykol, Kakao und hunderte weitere werden jedoch durch den
Verglimmungsprozess beim Rauchen chemisch verändert, was zur Erzeugung einer Vielzahl von giftigen
und sogar Krebs erregenden Substanzen führt.
Alleine durch den Verzicht auf all diese Zusatzstoffe könnte die Schädlichkeit des Rauchens
verringert werden. Für diese Erkenntnis - die von der Tabakindustrie jedoch geflissentlich ignoriert
wird - müsste nicht ein einziges Tier sein Leben opfern.
Die diesbezüglich bekannten Tierversuchsmethoden sind ziemlich haarsträubend. So wird auf
indymedia.org beschrieben:
„Beispielsweise wird Hunden durch ein Loch in der Kehle über Monate
hinweg konzentrierter Zigarettenrauch in die Lunge transportiert, um Langzeitfolgen des Rauchens
zu untersuchen. Um auch die Auswirkungen auf die Sexualität zu analysieren, werden zusätzlich
Elektroden in die Penisse der Hunde eingeführt. Föten schwangerer Affen werden mit Nikotin vergiftet,
um sie dann kurz nach der Geburt zu töten und ihre Lungen zu untersuchen. Bei anderen Versuchen mit
Affen werden sie auf Stühlen fixiert und die Wirkung von Nikotin auf ihre Atmung untersucht. Aber
auch andere Tiere wie Ratten und Mäuse müssen den Rauch inhalieren. Dafür bekommen sie Masken
aufgesetzt, die sie zwingen, permanent zu "rauchen".
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